Freitag, 10. April 2015

Rezension zu Es wird keine Helden geben von Anna Seidl







Buchdaten

Erscheinungsdatum: 20. Januar 2014
Verlag: Oetinger
Seitenanzahl: 256
Preis: 14.95 €
ISBN-10: 378914746X
ISBN-13: 978-3789147463
auch als Ebook erhältlich


Rückentext

Man kann die Angst riechen. Man kann nach ihr greifen. Er ist unter uns. Wir können sie hören, die Schüsse. Sie sind laut. Viel zu laut.

Ein völlig normaler Schultag. Doch kurz nach dem Pausenklingeln fällt der erste Schuss. Die fünfzehnjährige Miriam flüchtet mit ihrer besten Freundin auf das Jungenklo. Als sie sich aus ihrem Versteck herauswagt, findet sie ihren Freund Tobi schwer verletzt am Boden. Doch für Tobi kommt jede Rettung zu spät, und Miriam verliert an diesem Tag nicht nur ihr bislang so unbeschwertes Leben....


Meine Meinung

Das Buch hat mich von Anfang an gefesselt. Es ist schockierend, es macht wütend, traurig und nachdenklich. Durch den Schreibstil und die Art und Weise, wie die Autorin ihre Protagonisten beschreibt, kann man das Buch gar nicht aus der Hand legen. Es gab viele Momente, in denen ich einige Charaktere einfach wachrütteln oder in die Arme nehmen wollte.

Die Autorin hat in diesem Buch gekonnt die Gegenwart und die wichtigsten Punkte der Vergangenheit beschrieben. Dies alles aus Miriams Perspektive.

Jeder Schüler, der überlebt hat, stellt sich nach und nach Fragen, wie:
Warum ist das passiert?
Hätte es verhindert werden können?
Waren wir Schuld an diesem Amoklauf?
Wäre es besser gewesen, zu sterben als jetzt in Depressionen zu verfallen, vor Trauer um die Verstorbenen alles andere um sich herum zu vergessen, zu ignorieren und in ein tiefes Loch zu fallen?

Nach dem Amoklauf versucht jeder, auf seine Weise, alles zu verarbeiten. Doch gelingt es wirklich jeden?


Fazit

Ein emotionales, schockierendes Buch, welches zum Nachdenken anregt.


Bewertung

5 von 5 Sterne

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