Freitag, 27. Mai 2016

Rezension "Die Drachenbraut"



Autorin: Kristina Günak
Buchtitel: Die Drachenbraut
Verlag: U-Line Eternal Love
Erscheinungsdatum: 14. Oktober 2012
Seitenanzahl: 320
Preis Print: 4.95 €
ISBN: 978-3939239260














Dr. Josefine Rosenberg besitzt eine Gabe. Sie hat die Gabe der Heilenden Hände und scheut sich nicht, sie auch gegen den Willen des Magischen Rates zu benutzen. 
Valentin Lazãr, der letzte Drache und mächtigster aller Gestaltwandler, soll sie in die Schranken weisen. Josefine widersetzt sich jedoch seiner Macht. Zwischen den beiden entflammt schnell eine Leidenschaft. Sollte Josefine tatsächlich eine Nachfahrin aus dem Volk der Vesna, der legendären Drachengefährten, sein?

Dunkelalben drängen in die Welt der Menschen, um sie mit ihrer düsteren Magie zu unterjochen. Valentin ist der Einzige, der sich ihnen entgegenstellen kann. Allerdings hütet der Drache ein schreckliches Geheimnis, das ihrer aller Vernichtung bedeuten könnte...




Das Cover ist nicht ganz so nach meinem Geschmack. Die Frau im Vordergrund ist hübsch, die Schriftart und -größe gefällt mir, aber dieser Drache im Hintergrund....hmm....der ist nun wahrlich keine Augenweide. 

Der Schreibstil der Autorin ist sehr einfach gehalten und angenehm zu lesen. 

Die Idee dieses Buches ist sehr gut, die Umsetzung könnte aber noch besser sein. Zu Beginn des Buches war ich echt begeistert und konnte gar nicht aufhören zu lesen. Die Spannung wurde langsam aufgebaut. Irgendwann im letzten Drittel hatte ich das Gefühl, dass die Autorin etwas abschweift, den roten Faden verliert. Plötzlich gab es Szenen, die für mich, unwichtig waren. Leider blieb das dann auch bis kurz vorm Ende so. Danach machte es aber wieder klick und plötzlich wurde es wieder interessant, der rote Faden war wieder aufgenommen. Die Protagonisten, Wesen und Örtlichkeiten waren detailiert beschrieben worden. Manches Mal verlor sich Kristina Günak auch in den kleinen Details. 





"Die Drachenbraut" war zu Beginn für mich sehr gut, ließ aber nach, um dann am Ende wieder gut zu werden. Diese Geschichte hat gute Ansätze, gute Protagonisten und Spannung. Was mir fehlte waren die Emotionen. Die Autorin schaffte es leider nicht, mir die Gefühle der Charaktere schmackhaft zu machen und zu übermitteln. Die Grundidee der Story ist sehr gut, aber hat noch viel Potenzial nach oben. 
Wer Bücher mit Fantasyelementen, Drachen und Gestaltwandlern mag, darf  hier sehr gerne zugreifen. Wer viel Wert auf Emotionen legt, der sollte es einfach mit sich selber ausmachen. Geschmäcker sind ja zum Glück verschieden und das, was ich für emotionslos halte, kann ein anderer für sehr emotional halten. ;-) 




Der Anfang war gut, der mittlere Teil war eher mau und das Ende ganz okay. Hmm...dadurch das mir die Autorin die Emotionen einfach nicht nahelegen konnte, gibt es für dieses Buch 2 Sterne. 




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